Hans Keil

Schwerpunkte

  • Über die strategische und operative Personalberatung von Unternehmern und Unternehmen hinaus steht für Hans Keil das »Executive Search«, die Identifikation, Auswahl und Beurteilung von geeigneten Kandidaten für Führungsaufgaben und Spezialistenpositionen, im Vordergrund.

  • Aufgrund seiner beruflichen Historie, der dadurch gewonnenen Expertise und der breiten Managementerfahrung sind Unternehmen der ICT-Branche und mit dem Retail-Sektor verbundene Organisationen sein Fokus.

  • Funktionen im Vertriebs- und Marketingumfeld sind hier ebenso die Schwerpunkte wie Spezialisten im Softwareentwicklungsbereich und auch branchenübergreifend Führungspositionen im Finance-Bereich.

Stationen

  • Ausbildung im HR-Management-Sektor
  • 6 Jahre HR-Führungspositionen in Handelskonzernen
  • 5 Jahre Geschäftsführer mehrerer Großflächen-Warenhäuser
  • 17 Jahre Vertriebs- und Managementfunktionen in international führendem IT-Unternehmen, vom Branchenvertrieb bis zum Mitglied der Geschäftsleitung
  • 3 Jahre Vorstand einer neu gegründeten spezialisierten Softwareentwicklungs- und Vertriebsgesellschaft
  • Mitgründer und 6 Jahre geschäftsführender Gesellschafter einer führenden Personalberatungsgesellschaft im ICT-Markt
  • Geschäftsführer der Firma Hans Keil
  • Spezialisiert in:
  • Informationstechnologie
  • Telecommunikation

Im Gespräch mit Hans

Wie zielorientiert muss man in Ihrem Beruf handeln?

Hans Keil: »Das ist eine sehr grundlegende Anforderung. Dazu muss zunächst Bewusstsein über die Ziele herrschen und das Handeln konsequent darauf ausgerichtet werden, egal ob in kleinen Schritten oder größeren Zusammenhängen. Die Orientierung auf ein positives Ergebnis ist wie eine Richtschnur und Grundbedingung für den Erfolg.«

Meinen Sie mit »konsequent« auch Beharrlichkeit?

Hans Keil: »Ja – da sind schon Ausdauer und Willen gefordert. Die Problematik liegt oftmals darin, zu erkennen, wann der richtige Moment ist, um hartnäckig zu bleiben, und wann es gilt loszulassen. Zur Beharrlichkeit gehört auch ein gewisses Maß an Kreativität, um keinen Überdruck zu erzeugen und kein Übermaß an Durchsetzungskraft. Wenn man gelernt hat, das entsprechend zu dosieren und den richtigen Zeitpunkt einschätzen zu können, lässt sich das wunderbar handhaben.«

Was sollte die Grundlage der Zusammenarbeit sein?

Hans Keil: »Ich denke, es sollten grundlegend Wertschätzung und Respekt gegenüber anderen Menschen herrschen, und zwar sowohl gegenüber dem Mandanten als auch gegenüber dem Kandidaten. Diese respektvolle Grundhaltung ist sehr wichtig, um Bedürfnisse zu erkennen und darauf angemessen reagieren zu können, aber auch um die Anforderungen einer Aufgabenstellung überhaupt richtig interpretieren zu können.«

Wie viel wird gesprochen und wie viel gedacht?

Hans Keil: »Die Basis unserer Arbeit sind Gespräche. Dabei ist es wichtig, mit Sensibilität und Gespür für die wirklichen Intentionen des Gesprächspartners zu reagieren. Um aber Gespräche mit der entsprechenden Intensität führen zu können, müssen diese ihrerseits durchdacht und vorbereitet sein. Gedanken bilden also die Grundlage erfolgreicher Gespräche, diese liefern wiederum Ergebnisse für neue gedankliche Reflexionen. Das ist ein sich gegenseitig positiv verstärkender Kreislauf.«

Wie trifft man die richtige Wahl?

Hans Keil: »Das ist eine sehr diffizile Frage, die sich wahrscheinlich gar nicht hinreichend beantworten lässt. In jedem Fall ist größtmögliche Sorgfalt gefordert und die aktuelle Aufgabe mit den eigenen Einschätzungen in Beziehung zu setzen. Die Wahl wird ja nicht nur von einer Person getroffen, es spielen immer verschiedene Beteiligte eine Rolle. Richtig ist eine Wahl dann, wenn sie zum aktuellen Zeitpunkt die bestmöglichen Erfolgsaussichten bietet und diese dann im Verlauf der Zeit auch erfüllen kann. Man sollte aber auch ehrlich genug sein, anzuerkennen, dass man Entwicklungen immer nur bis zu einem gewissen Grad einschätzen und vorhersagen kann. Umso wichtiger ist eine gewissenhafte und sorgfältige Arbeitsweise in der Gegenwart.«

Würden Sie rückblickend sagen, dass Ihr Weg richtig war?

Hans Keil: »Auf jeden Fall! Man sagt ja so schön: ›Ich würde es wieder so machen.‹ Vielleicht hätte ich ein bisschen eher mit dem Golf spielen beginnen sollen (schmunzelt) … aber ansonsten denke ich, dass die Entwicklung wirklich sehr gut verlaufen ist. Ich bin sehr froh über diese große Menge und Vielfalt an beruflichen Erfahrungen. Das macht es mir heute im Berufsleben bedeutend leichter.«